SCHWERE SÜNDE

Veröffentlicht von: am 4. März 2011

Frigga, ein kulinarischer 
Kraftakt.

Zum Glück hat Gott noch keinen Facebook-Account. Ich habe dort nämlich gesündigt und mitten in der Fastenzeit einen Link zu einem Blog-Eintrag aus meiner Feder gepostet. Titel des Teufelswerkes: „Frigga von der Alm für daheim.“

Um meine Beichte abzurunden, darf ich Ihnen auch noch gleich das Rezept verraten. So macht der Klausi, Wirt der Klamerhütte auf der Feldpannalm, seine Frigga:
Zubereitung:
Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten. Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit Gabel so lange verrühren, bis Eigelb und Eiweiß sich miteinander vermengen. Eiermasse und Käse auf Speck in der Pfanne gießen und stocken lassen zu einem Omelett, dabei öfters rühren. Zieht der Käse Fäden, ist die Frigga fertig und servierbereit!

Gekocht wird die Jahrhunderte alte Holzfäller- und Bauerspeise auf der Feldpannalm – egal zu welcher Jahreszeit – über einem offenen Feuer im Freien. Bevor Sie das in der Stadt probieren, statten Sie also lieber der Klamerhütte einen Besuch ab.
Übrigens: Mein Loblieb auf die Frigga in der Fastenzeit ist natürlich nicht ungestraft geblieben. Auf meiner Facebookseite wurde ausführlich über eine vegetarische Variante des Kärntner Traditionsgerichtes philosophiert (Speck weglassen). Um das zu toppen, habe ich mittlerweile eine Frigga für Veganer kreiert. Sie kommt mit einer Zutat und einem Arbeitsschritt aus: Petersilie anschwitzen. Fertig!

Zutaten (für vier Personen):

• 12 Eier
• Speck
• 1 Tasse Bergkäse, gerieben oder gewürfelt
• Öl zum Abraten
• Salz & Pfeffer
• eventuell Petersilie

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