KITESURFEN BORACAY

Veröffentlicht von: am 7. März 2011

4. Februar
DIE ANREISE
Das Abenteuer kann beginnen – 3 Wochen Boracay auf den Philippinen, berühmt für seine traumhaften Strände und vor allem eines – Kitesurfen!!  Nach 13 Stunden Flug endlich in Manila gelandet, verbringen hier eine Nacht. Manila, eine Stadt die hauptsächlich wegen ihrer hohen Kriminalität in den Medien oft Erwähnung findet. Doch schon bei der Ankunft, wenn man die schwüle Luft das erste Mal einatmet, überkommt einen das Gefühl, als würden die Lebensgeister neu erwachen. Die Straßen sind voll von Menschen, die Autos und Mopeds schlängeln sich mit Lärm und Hupen durch die engen Gassen. Die Leute sitzen vor ihren schäbigen Häusern, alles spielt sich im Freien ab- die kleinen Bars und Kneipen, Kinder die auf den Straßen spielen und der immer fortwährende Lärm des regen Treibens. Wir erhaschen einen flüchtigen Eindruck dieser temperamentvollen Stadt, bevor wir in unser Hotel einkehren.

5. Februar
AUF NACH 
BORACAY

Mit einer Propellermaschine geht es weiter nach Katiclan. Ein winziger Flughafen der eher einem Acker ähnelt, neben der Landebahn herrscht reges Getümmel. Ein Tuk Tuk bringt uns zum Schiff, gemeinsam mit einigen Einheimischen setzen wir auf die Insel über. Es weht eine angenehme Brise und in Kombination mit dem salzigen Geruch des Meeres ist das die perfekte Einstimmung auf  den Urlaub. Traumstrand, wir kommen!

8. Februar
LIFE ON THE 
BEACH

Die ersten Tage vergingen wie im Flug. Haben eine chillige Kitestation gefunden, der Wind ist gut und schon zeitig am Morgen starten die ersten um sich auch ja keine Minute entgehen zu lassen. Wir werfen uns allerdings erst nach einem herrlichen Frühstück mit frischen Früchten in die Wellen. Unser Resort befindet sich in der Region Balabag, eine Minute vom bekannten White Beach entfernt und 5 Min. vom Kitestrand, welcher sich genau auf der gegenüberliegen Seite befindet. Hier erstreckt sich das Kiter- und Suferparadies. Der lang gezogene 5 km lange Strandabschnitt ist gesäumt von Palmen und einigen Bars und Kitestationen. Überall spielt laute Musik und am Wasser huschen die bunten Schirme auf und ab. Auch jemand der sich dafür nicht begeistern kann, wird spätestens hier angesteckt. Die braun gebrannten Suferboys, die ihre Tricks am Wasser ausprobieren, die hübschen philippinischen Barmädchen, die in ihren kurzen Röcken das Essen servieren, die unterschiedlichsten Menschen, von überall her auf der Welt, die sich alle samt hier treffen um nur eines zu tun – zu surfen. Welche Faszination mit diesem Sport verbunden ist, kennt jeder, der es selbst betreibt ganz genau. Es ist eine ganz eigene Szene von Menschen, in der sich die unterschiedlichsten Charaktere wieder finden.

12. Februar
START 
KITESAFARI

Nach einigen tollen Tagen am Strand und durchzechten Partynächten haben wir uns entschlossen einen Kitesafari Trip zu unternehmen. Gemeinsam mit den anderen Leuten von der Kiteschule bringt uns ein großes Schiff zu einer fernab gelegenen Insel, welche sich Secco nennt. Es ist genau genommen mehr eine Sandbank als eine Insel. Das Wasser dort ist so gestochen klar, wie man es sonst nur auf Postkarten aus der Karibik sieht. Dort legen wir Anker, verbringen den gesamten Tag beim Kiten auf der Insel und am Abend wird natürlich auch hier, am Strand, geschlafen.

13. Februar
KITESAFARI

Zeitig am Morgen werde ich schon von Gelächter am Strand geweckt. Die ersten sind schon aufgestanden und der Tag beginnt mit einem frischen Bad im Meer. Danach reisen wir weiter nach Batbatan, wo wir den  2. Tag der Safari Anker schlagen. Der Insel vorgelagert ist eine sichelförmigen Sandbank, welche optimal Gelegenheit zum Surfen und Tauchen bietet. Auf der Insel leben ärmliche Familien, die sich ihren Unterhalt hauptsächlich mit der Fischerei verdienen. Es gibt eine Schule auf Batbatan, in welcher die Kinder lesen und schreiben lernen. Und immer wenn ein Boot anlegt, stürmen die Kinder darauf zu und erhoffen sich kleine Geschenke. Egal  ob Buntstifte oder Süßigkeiten, die Kinder freuen sich wahnsinnig über jede Kleinigkeit und es ist ein tolles Gefühl, die strahlenden Gesichter zu sehen.

18. Februar
ZURÜCK AUF
BORACAY

Wieder auf Boracay, widmen wir uns ganz dem Schlemmen. Das Essen hier ist eine Sache für sich. Dem Genuss sind keine Grenzen gesetzt. Würde ich nicht so viel kiten, würde mir diese Insel wohl zum Verhängnis werden. Aber wenn man beispielsweise guten Fisch haben möchte, dann ist man in Boracay ganz besonders bei einer Adresse gut aufgehoben- dem Talipapa, dem bekannten Fischmarkt der Insel. Auf dem Talipapa gibt es alles was das Herz begehrt. Zentrum des Ganzen ist der Markt selbst, wo alle möglichen Fischsorten, frisch vom Tisch gekauft werden können. Egal ob Shrimps, Riesengarnelen oder Hummer, hier gibt es ausnahmslos alles zu einem günstigen Preis zu kaufen. Ringsum befinden sich zahlreiche Lokalitäten in welchen der frische Fisch in unterschiedlicher Zubereitung ausgekocht wird. Einfach herrlich!

20. bis 25. Februar
LUXURY

Bei einem unserer Spaziergänge entdecken wir am Ende des White Beach ein ganz tolles Hotel, das Two Seasons Boracay, und beschließen den Urlaub etwas luxoriöser ausklingen zu lassen. Die Tage verbringen wir nach wie vor beim Kiten am Strand und die Abende am White Beach, vor unserem Hotel, beim Cocktails Schlürfen. Hier kommt Luxus und der Relaxfaktor absolut nicht zu kurz. Wenn die Sonne im Meer versinkt, färbt sich der Himmel rot und die Urlauber stehen gebannt am Strand um keine Sekunde davon zu verpassen. Und auch wir genießen jeden einzelnen Abend bis die Sonne restlos im Meer verschwindet.

25. Februar
DIE ABREISE

Im Flugzeug heimwärts durchfluten mich tausend Gedanken und Erinnerungen an eine Reise voller Erfüllung, Sport und Freude. Boracay ist für jedermann eine Reise wert, der es liebt über Grenzen zu gehen, kommunikativ ist und empfänglich für die Schönheit und andererseits die Einfachheit dieser Insel. Die Farben, die Gerüche, das Rauschen des Meeres – so sollte Urlaub sein. Einfach loslassen und genießen. Boracay ist mehr als nur ein Paradies für Taucher und Surfer. Es ist ein Ort, an dem man völlig losgelöst von Zeit und Druck, in der einfachen Lebensweise der Menschen dort, ein Stück von sich selbst wieder findet.

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