KLEINE ZEITUNG KUCHLMASTA

Veröffentlicht von: am 29. September 2010

und KÖSTLICHES KÄRNTEN.

Das Leben des Peter Lexe dreht sich unaufhörlich um das Thema Kulinarik. Rund um die Uhr sprießen beim „Gourmet-Professor“ Gedanken, die sich mit Essen und Trinken beschäftigen. Als Buchautor führt er seine Leser  immer wieder zu lukullischen Kleinoden des Alpe Adria Raums. Als Kuchlmasta tischt er Sonntag für Sonntag die dienstälteste Kulinarik-Kolumne Österreichs in der Kleinen Zeitung auf.  Der   hauptberufliche Journalist ist aber auch  „Chefkoch“ der renommierten Kleine Zeitung-Feste unter der Dachmarke „Kuchlmastas köstliches Kärnten“.

Die Idee dafür wurde vor gut 15 Jahren bei einem Besuch des Kuchlmastas im Jauntal geboren. Die ansässigen Wirte klagten, dass sie durch diverse Volksfeste einschneidende Einbußen erleiden müssen. Lexe hatte eine Idee: Warum nicht einfach ein eigenes Fest veranstalten? Doch dieses müsse den alkoholgetränkten Zeltfestcharakter aussperren, die Besinnung auf die Stärken der Region in den Mittelpunkt stellen und darüber hinaus auch die Zusammenarbeit von lokalen Bauern und Wirten festigen.

Gesagt, getan! Prompt erfolgte der Startschuss zum „Had‘nfest“, welches sich in den letzten 15 Jahren als eines der vielen Feste  nachhaltig als wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche Bereicherung der gesamten Region etablierte. Beispiel gefällig: Bis heute hat sich die Anbaufläche des Buchweizens im Jauntal verzehnfacht und die Vorzüge des Knöterichgewächses haben sich weit über die Grenzen des Jauntals hinaus herum gesprochen. Im Juli 2009 fand sich sogar eine Abordnung hochdekorierter japanischer Soba-Köche in Neuhaus ein und kredenzte gleich Kostproben des traditionellen japanischen Nudelgerichtes.

Erst die  Zusammenführung der kulinarischen Veranstaltungen unter die  Dachmarke „Köstliches Kärnten“ und die Entwicklung eines  Marketing-Konzeptes durch die Kleine  Zeitung haben  Kuchlmasta und  Feste  zu einer Institution werden lassen. Von Mai bis Oktober finden sich mittlerweile elf Feste  im Kalender. Um Erlebnis, Genuss und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, legt man bei der Selektion der Feste auf die Qualität der Produkte großen Wert. Im Mittelpunkt: Immer ein regionales Produkt, hinter welchem die gesamte Region steht – vom Bauern produziert und vom Wirt veredelt. Musiziert wird nur unplugged, also ohne Verstärker.  Erleben und genießen stehen im Vordergrund.

Wie sich ein ganzes Dorf die Stärke eines regionalen Produktes zunutze machen kann, zeigt das Beispiel Irschen. Aufgrund des Kräuterfestivals wandelte sich die gesamte Oberkärntner Gemeinde zu einem „Ort der Düfte und Farben“ und lockt das ganze Jahr über Besucher zu Kräuterwanderungen, -seminaren, -workshops und ins ortseigene Kräutermuseum.
Großer Andrang herrscht auch jedes Jahr in der Gemeinde Feld am See. Beim Fischfest werden diesen August bereits zum achten Mal Köstlichkeiten aus heimischen Gewässern kredenzt.
Spezialitäten aus Kuh-, Schaf- und Ziegenkäse sind dann im September beim Käsefestival in Kötschach-Mauthen zu verkosten.
Ein Quäntchen fleischiger geht es beim Rindfleischfest am Ossiacher Tauern, dem Glocknerlammfest in Heiligenblut und dem traditionsreichen Gailtaler Speckfest zu. Hermagor wird diesen Mai bereits zum 18. Mal zum Schlaraffenland für Speckfreunde aus nah und fern.

Weit über 40.000 Besucher machen das Backhendlfest rund um den Längsee zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungen des Feste-Reigens der Kleinen Zeitung,  während die Mostbarkeiten im Zogglhof in St. Paul im Lavanttal als Vorzeigemesse für namhafte Most-, Saft- und Edelbrandproduzenten gilt.
Ebenso kulinarischer Fixpunkt ist mittlerweile das Verkosten der Kirchtagssupp‘n im Rahmen des Villacher Kirchtags.
Heuer zum ersten Mal Teil des Kleine Zeitung Kuchlmastas köstliches Kärnten Veranstaltungskalenders ist das Bio-Fest in Klagenfurt.

Angesprochen auf grenzüberschreitende Gemeinsamkeiten als Markenzeichen der Kärntner Küche bekräftigt der Kleine Zeitung  Kuchlmasta: „Küche kennt keine Staatsgrenzen“! So hat das „köstliche Kärnten“ den Alpe Adria Gedanken völlig verinnerlicht. Deshalb werden sich in diesem Jahr wieder tausende Menschen aus Slowenien und  Italien gemeinsam mit den Einheimischen  und Feinspitzen aus allen Regionen Österreichs  auf deliziöse Genussreisen vom Lavanttal bis nach Kötschach-Mauthen begeben.